Blasenschwäche kein Tabuthema

Freitag, 09. Juni 2017, 08:14 Uhr
Viele Generationen von Frauen mussten mit Blasenschwäche leben. Sie wurde verheimlicht, denn Hilfe gab es nicht.
Die weibliche Inkontinenz (Blasenschwäche) ist das Resultat vieler einzelner körperlicher Veränderungen. Einerseits sind es die Geburten, die den Beckenboden der Frau schwächen, zum anderen aber auch die nachlassende Hormonproduktion im Rahmen des Klimakteriums, ebenso wie Funktionsstörungen im Nervensystem und Stoffwechselerkrankungen.
Vor jeder möglichen Therapie steht eine ausführliche Diagnostik, um die Ursachen zu ermitteln und dann die richtige Behandlung durchzuführen.

Rund 80 interessierte Gäste besuchten am Mittwoch, den 07.06.2017, die öffentliche Vortragsreihe zum Thema „Blasenschwäche kein Tabuthema - Therapiemöglichkeiten der weiblichen Inkontinenz“ des Südharz Klinikums in Nordhausen.
Dr. med. Eckert, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, erläuterte anschaulich, welche Therapiemöglichkeiten gegeben sind und wie betroffene Menschen mit ihrer Erkrankung im Alltag umgehen können. Im Anschluss an die Präsentation konnten die Besucher Fragen an den Chefarzt stellen, welche ausführlich beantwortet wurden.

Der nächste öffentliche Vortrag findet am 06.09.2017 um 17.00 Uhr zum Thema „Was tun, WENN Richtig handeln bei Notfällen des Alltags" in der Kantine des Südharz Klinikums statt.
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