Chronische Obstipationsbeschwerden können ein Warnsignal sein

Freitag, 07. Oktober 2016, 10:20 Uhr
Vortrag Chronische Obstipation (Foto: fotolia / SHK)Auf dem langen Weg der Nahrung durch den Körper kann die Verdauung an vielen Stellen gestört sein. Eine der häufigsten Störungen ist die Verstopfung.
Chronische Obstipationsbeschwerden zählen zu Gesundheitsstörungen die auch in Deutschland mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Dabei leiden die Betroffenen unter einer Vielzahl von belästigenden Symptomen und sind dadurch in ihrer Lebensqualität, zum Teil deutlich, beeinträchtigt.

Am 05.10.16 konnte man sich im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe im Südharz Klinikum über die Problematik der chronischen Verstopfung informieren.
Vor etwa 100 Zuhörern wurden vom Chefarzt der Inneren Medizin/ Gastroenterologie, Herrn Markus Pietsch, die Ursachen, diagnostische Möglichkeiten und medizinische Behandlungsoptionen erklärt.
Begleitet wurde er von Frau Kristina Oppenhäuser, der leitenden Diätassistentin am Südharz Klinikum, welche praxisnah den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten, ausreichender Trinkmenge und körperlicher Bewegung erläuterte und dabei besonders die Bedeutung ballaststoffreicher Kost aufzeigte.

Zudem wurde auf das Thema „Darmkrebs“ aufmerksam gemacht. Die Warnsymptome zu dieser bösartigen Krankheit und insbesondere alle Maßnahmen zu einer Früherkennung konnten dem interessierten Zuhörerkreis nahe gebracht werden.
Nach dem Vortrag wurden von den Referenten zunächst alle offen gestellten Fragen beantwortet und später auch in individuellen Gesprächen persönliche Anfragen geklärt.
Frau Anne Hagedorn, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit und Organisatorin der Öffentlichen Vorträge, informierte über die Fortsetzung der Themenreihe und lud zur Teilnahme am 02.11.2016 um 17.00 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Darmkrebs standardisierte Therapiekonzepte verbessern heute Prognose und Chance auf Heilung“ ein.
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