Radioonkologie / Strahlentherapie

Bestrahlung gutartiger Erkrankungen

Achillodynie (Achillessehnenreizung)

Allgemeines:

Die chronische Reizung des Achillessehnenansatzes am Fersenbein ist vor allem bei sportlich sehr aktiven Menschen häufig zu finden. Auch eine dauerhafte Fehlbelastung des Fußes beispielsweise nach einer Sprunggelenksverletzung oder einer Arthrose des Sprunggelenkes kann die Achillodynie auslösen. Die Schmerzen konzentrieren sich dabei meist auf den unteren Bereich der Achillessehne wenige Zentimeter oberhalb des Fersenbeins und sie treten hauptsächlich unter Belastung auf. Nicht selten findet sich auch eine lokale Schwellung der Achillessehne.

Diagnostik:

Generell ist auch vor der Behandlung der Achillessehnenreizung eine seitliche Röntgenaufnahme angebracht, so kann beispielsweise das gleichzeitige Vorliegen eines sogenannten hinteren Fersensporns aufgezeigt bzw. ausgeschlossen werden.

Therapie:

Ähnlich der Strahlenbehandlung des Fersensporns wird auch die Achillodynie in 12 Einzelsitzungen dreimal wöchentlich mit einer geringen Strahlendosis behandelt, welche auf den hinteren Bereich des Fersenbeins ausgerichtet wird. Eine anfängliche Zunahme der Beschwerden sind als Zeichen des Ansprechens auf die Therapie zu werten. Der endgültige Effekt – d.h. die ersehnte Schmerzlinderung – lässt jedoch auch hier mehrere Wochen bis wenige Monate auf sich warten. Eine dauerhafte Beschwerdefreiheit ist in der Mehrheit der Fälle zu erwarten.

Die Lagerung des Patienten entspricht dabei der Lagerung eines Fersensporns