Radioonkologie / Strahlentherapie

So behandeln wir den Tumor:

mit Sliding window
mit COMART
(Conformal MLC Arc)
mit RapidArc
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Behandlungsangebote

Endometriumkarzinom (Gebärmutterschleimhautkrebs)

Allgemeines:

Die Tumoren des weiblichen Beckens werden je nach betroffenem Organ eingeteilt in Tumoren des Eierstocks, der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses sowie der Scheide und der äußeren Geschlechtsorgane.

Die Strahlentherapie zählt bei fast allen dieser Tumorerkrankungen zur Standardtherapie, entweder als „Sicherheitsbestrahlung“ nach einer operativen Entfernung des Tumors oder auch als definitive Therapie (oft kombiniert mit einer Chemotherapie) bei nicht operablen Tumoren. Im Falle des Eierstockkrebses spielt die Bestrahlung derzeit noch eine untergeordnete Rolle, meist werden Operation und Chemotherapie angewandt.

Diagnostik:

Eine CT- oder MRT-Untersuchung wird vor einer geplanten Strahlentherapie veranlasst, um eine möglichst genaue Aussage über die Lage der Bauch- und Beckenorgane z.B. nach einer Operation zu erhalten. So kann die Strahlentherapie exakt geplant und Risikogebiete besonders geschont werden.

Therapie:

AfterloadinggerätDie Bestrahlung kann auf zwei Arten erfolgen, welche oft auch miteinander kombiniert werden. Bei früh erkannten und kleinen Tumoren ist nach erfolgter Operation oft nur eine kleinräumige Bestrahlung „aus der Nähe“ (Brachytherapie) nötig. Dazu wird eine Strahlenquelle direkt in die Scheide eingebracht und dort einige Minuten belassen. Diese Behandlung wird in unserer Klinik zweimal wöchentlich über insgesamt vier Wochen durchgeführt und ist für die Patientinnen sehr schonend und in der Regel nur mit geringfügigen Nebenwirkungen verbunden.

Ist das Bestrahlungsgebiet großflächiger – beispielsweise, wenn die Lymphbahnen mitbehandelt werden müssen – erfolgt die Behandlung von außen als sogenannte perkutane Strahlentherapie mit dem Linearbeschleuniger (werktäglich über zumeist sechs Wochen).