Schlaflabor (HNO)

Therapiemöglichkeiten

Patient mit CPAP Maske

Patient mit CPAP Maske

CPAP (continuous positive airway pressure) ist seit Jahren die bewährte Standardtherapie bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom. Dabei wird Ihnen über ein Schlauchsystem und eine Nasenmaske Raumluft mit kontinuierlichem Überdruck von einem kleinen Gerät zugeführt. Dieser Überdruck stabilisiert die oberen Atemwege (?pneumatische Schienung?), so dass Atemaussetzer (Apnoen) und Schnarchen verhindert werden. Er wird in 2 Nächten individuell auf Sie eingestellt.

Die BIPAP - Therapie (Bi-zwei, positive airway pressure) erzeugt für die Ein- und Ausatmung zwei unterschiedliche Drücke. Diese Therapie findet vor allem Anwendung bei schwerer Atemschwäche oder fehlendem Atemantrieb.

Eine Sauerstofftherapie kann manchmal zusätzlich notwendig werden bei Erkrankungen mit chronischer Atemschwäche oder schwerer Herzerkrankung mit zentralen Atemregulationsstörungen wie die Cheyne Stokes Atmung. Dabei wird der Sauerstoff über eine Nasenbrille verabreicht.

Alternative Therapiemaßnahmen

  • Unterkiefer-Protrusionsschienen sind Hilfsmittel, die in Einzelfällen bei leichtgradigen obstruktiven Schlafapnoesyndromen die Atemwege offen halten können. Wir arbeiten mit Zahnärzten zusammen, die Ihnen diese Schiene individuell anfertigen.
  • chirurgische Verfahren

Tipps für einen besseren- und gesünderen- Schlaf

Schlafen Sie gut

Schlafen Sie gut

Gesunder Schlaf ist wichtig- für Ihre Gesundheit und für Ihre Lebensqualität. Hier einige Experten-Tipps für einen besseren- und gesünderen- Schlaf!!

  • Schlafen Sie ausschließlich in einem vom Rest der Wohnung räumlich getrennten Schlafzimmer.
  • Halten Sie Ihren Schlafplatz ruhig, dunkel, kühl und bequem.
  • Halten Sie regelmäßige Schlafzeiten ein.
  • Treiben Sie regelmäßig Ausdauersport in der zweiten Tageshälfte.
  • Verbringen Sie zumindest die letzte Stunde vor der Schlafenszeit in körperlicher und geistiger Entspannung.
  • Nehmen Sie kein Koffein (Kaffee, Tee, colahaltige Getränke, Energydrinks, manche Schmerzmittel) in der zweiten Tageshälfte zu sich.
  • Rauchen Sie nicht und nehmen Sie sonst kein Nikotin in den letzten zwei Stunden vor der Schlafenszeit zu sich.
  • Trinken Sie nicht regelmäßig Alkohol in der zweiten Tageshälfte.
  • Vermeiden Sie Schlaf während des Tages.
  • Der Schlafbedarf sinkt im Verlauf des Lebens von 7 bis 8 Stunden im jungen Erwachsenenalter auf 5 bis 6 Stunden im Alter. Der Mittagsschlaf muss mitgerechnet werden. Haben Sie realistische Erwartungen an Ihre Schlafzeit.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).