Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin

Leistungsverzeichnis

Zink

Bezeichnung Zink
Synonyme ZN
Zuordnung Spurenelemente
Parameter
Probenmaterial 1 mL Serum
Abnahmehinweise
Probentransport Kurierfahrer
Klinische Indikationen Diagnostik des Zinkstoffwechsels, insbesondere des Zinkmangels (bei verzögerter Wundheilung, Acrodermatitis enteropathica, unklare Immunschwäche)
Methode Atom-Absorptions-Spektrometrie
Ansatztage 1 x wöchentlich
Referenzbereiche Allgemein: 0,7 - 1,5 mg/L
Beurteilung Zink im Serum vermindert bei:
enterale Resorptionsstörung (M. Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie, chronische Lebererkrankungen, Alkoholabusus), Zinkverluste (Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Verbrennungen, Laxantien, Diarrhoe), parenterale Ernähung.
Zink im Serum erhöht bei:
vermehrte Belastung (Glasindustrie, Galvanik, Insektizide, Fungizide)
Abrechnung
Bemerkungen Störung: Bei Hämolyse falsch hohe Werte (da das im Blut zirkulierende Zink überwiegend intraerythrozytär vorliegt)!
Aufgrund zirkadianer Rhythmik sollte die Blutentnahme morgens nüchtern erfolgen.

Stand vom: 22.03.2017

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