Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin

Leistungsverzeichnis

Osmolalität im Serum

Bezeichnung Osmolalität im Serum
Synonyme OSMO
Zuordnung Klinische Chemie
Parameter
Probenmaterial 1 mL Serum
Abnahmehinweise
Probentransport Kurierfahrer
Klinische Indikationen Beurteilung der Tonizität bei Natriumkonzentrationen im Serum außerhalb des Referenzbereiches,
Störungen im Wassermetabolismus,
Verdacht auf nichtionische niedermonekulare Fremdsubstanzen im Blut, besonders bei Vergiftungsverdacht,
Erkennung einer Pseudohyponatriämie,
Ermittlung der osmotischen Lücke und der freien Wasserclearance
Methode Messung desosmotischen Drucks
Ansatztage 7 Tage, 24 Stunden
Referenzbereiche Allgemein: 280 - 300 mosmol/kg H2O
Beurteilung Osmolalität > 300 (erhöht) bei: Hyperglykämie, Niereninsuffizienz, chronische Diarrhoe, Fieber, Diabetes insipidus centralis und renalis, erhöhte Serumkonzentration osmotisch wirksamer Substanzen (Azidosen), Osmolalität < 280 (vermindert) bei: Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, psychogene Polydipsie
Abrechnung
Bemerkungen

Stand vom: 22.05.2017

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