Anktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Die Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.

Das APS ist das Netzwerk für eine sichere Gesundheitsversorgung in Deutschland. Vertreter aller Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam die Patientensicherheit in Deutschland kontinuierlich, nachhaltig und nachweisbar zu fördern.

Qualitäts- und Risikomanagement

Ziel des Qualitäts- und Risikomanagements am SHK ist es, durch die Etablierung einrichtungsinterner Instrumente, Prozesse zu optimieren, Schnittstellen zu reduzieren und Transparenz zu schaffen.

Das Qualitätsmanagement (QM) steht allen Abteilungen und Bereichen bei der Einführung und Weiterentwicklung von QM-Systemen, bei Zertifizierungen und Akkreditierungen sowie allgemein bei der Durchführung von QM-Projekten unterstützend und begleitend zur Verfügung.

Durch regelmäßige Audits (Begehungen) überprüft das Qualitätsmanagement die Umsetzung der Vorgaben und Anforderungen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse dienen der kontinuierlichen Verbesserung des SHK.

Qualitäts- und Risikomanagement ist fester Bestandteil des Fortbildungsprogrammes des Südharz Klinikums.

Externe Qualitätssicherung

Alle Krankenhäuser in Deutschland sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich an Maßnahmen der externen Qualitätssicherung zu beteiligen.

Die externe Qualitätssicherung ist ein Verfahren, das der Sicherung und Verbesserung der Qualität von Krankenhausleistungen dient. Externe Stellen messen und bewerten die Qualität nach einem einheitlichen Verfahren und wirken bei auffälligen Ergebnissen auf Verbesserungen beim Krankenhaus hin.

Die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung nutzen wir zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Ergebnisqualität.

Strukturierter Qualitätsbericht nach §137 SGB V

Seit dem Jahr 2003 sind alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser gesetzlich dazu verpflichtet, regelmäßig strukturierte Qualitätsberichte über das Internet zu veröffentlichen.

Im Qualitätsbericht des SHK präsentieren sich alle Abteilungen und Bereiche mit ihren Versorgungsschwerpunkten und Leistungen. Unsere Patienten und unsere zuweisenden Ärzte können sich über medizinische Leistungsangebote und Serviceleistungen informieren. Außerdem beinhaltet der Bericht Ansprechpartner und Kontaktadressen.

Klinisches Risikomanagement und Patientensicherheit

Der kontinuierliche Ausbau des klinischen Risikomanagements sowie die Auswertung und Analyse der Ergebnisse aus dem Lob- und Beschwerdemanagement, der Befragungen und dem SHK-eigenen Berichtssystem für Beinahe-Fehler gehören zum Aufgabenbereich des Qualitäts- und Risikomanagements.

Das Lob- und Beschwerdemanagement ist uns besonders wichtig. Patienten, Angehörige, Besucher und Einweiser haben hier die Möglichkeit, sich mit Lob, Sorgen, Kritik und Beschwerden oder sonstigen Hinweisen an uns zu wenden.

Neben unserer kontinuierlichen Befragung „Ihre Meinung ist uns wichtig“ führen wir in regelmäßigen Abständen Befragungen zur Zufriedenheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Einweiser durch.

Für Ihre Anregungen und Hinweise nutzen Sie bitte entweder unseren Fragebogen, den Sie im Foyer neben der Patienteninformation finden oder senden Sie uns einfach eine Mail bzw. einen Brief. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Der Patientensicherheit kommt im SHK eine besondere Bedeutung zu. Das SHK ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.

Die Handlungsempfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e. V. nehmen wir ernst und wenden diese im SHK an. Beispielsweise sind Sicherheits-Checklisten zur Vermeidung von Patienten- oder Seitenverwechslungen ebenso etabliert wie das Patientenarmband.

Darüber hinaus werden unter anderem folgende Maßnahmen zur Sicherheit unserer Patienten umgesetzt:

  • Patientenaufklärung
  • Medizinisches Notfallmanagement
  • Hygienische Händedesinfektion (Aktion Saubere Hände)
  • Umgang mit multiresistenten Keimen und Noro-Viren
  • Sicherheit im Operationssaal (z. B. Vermeidung von Verwechslungen, Tupfer-Zählkontrollen)
  • Schmerzmanagement und Sturzprävention (Umsetzung der Expertenstandards)
  • Dekubitus- und Wundmanagement
  • Tumorkonferenzen in den Zentren
  • Pflichtfortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Pflegekräfte